In einem spannenden und
verbissen geführten Kampf ging der Aufstellungspoker der Gäste durch zwei
Umstellungen voll auf und auf Nattheimer
Seite
musste man zwei nicht eingeplante Niederlagen einstecken. Zudem mussten wieder
überhöhte Niederlagen mit vollen vier Mannschaftspunkten eingesteckt werden, die
letztendlich zum Gesamtsieg der Stuttgarter geführt haben.
55 kg
Freistil: Benjamin Rössler begann konzentriert gegen den routinierten
Klaus-Peter Klattge und kam nach der ersten Aktion in der Bodenlage mit
einer Freistilzange zum schnellen Schultersieg. (3:0)
120 kg
Gr.-röm: Danach hatte es Michael Burger mit dem aufgerückten und 20 kg
leichteren Anton Schneider zu tun. Im Standkampf konnten beide Ringer
keine Akzente setzen, so dass die Bodenrunden entscheiden mussten. Die erste
Runde ging mit der letzten Wertung an den Gast und Burger konnte sich die beiden
folgenden Runden ebenfalls ohne technische Wertung sichern. In der vierten Runde
war der Nattheimer eigentlich im Vorteil, ließ sich kurz vor Kampfende jedoch
durchdrehen und gab auch noch die letzte Runde ohne technische Wertung ab. (1:1,
1:1, 1:1, 0:2, 1:1)
60 kg Gr.-röm.:
Cengiz Sen hatte man insgeheim einen Sieg gegen Wilhelm Konradi
zugetraut. Doch bereits in der ersten Runde lief der junge Nattheimer überhastet
in zwei Aktionen und gab diese mit 0:6 Punkten ab. Dadurch war Sen total von der
Rolle, baute seinen Gegner auf und gab nach einem 0:4 auch die letzte Runde mit
0:6 Punkten ohne entsprechende Gegenwehr vorzeitig ab. (0:6, 0:4, 0:6)
96 kg
Freistil: Nach diesen beiden Kämpfen war der Kampf für die Nattheimer eigentlich
schon gelaufen. Dennoch zeigte Gabor Kocsis gegen den mit Übergewicht
angetretenen Andreas Klykov eine ansprechende Leistung und erzielte gegen
den 8 Kg schwereren Gast einen technischen Überlegenheitssieg. (5:0, 6:0, 2:0)
66 A
Freistil: Martin Maurer sollte gegen den ehemaligen Bundesligaringer
Dominik Kuhner defensiv antreten und die Niederlage in Grenzen halten. Nach
einer guten ersten Runde, die nur mit 0:2 an den Gast ging, ließ sich der
Nattheimer am Boden mehrmals durchdrehen und Kuhner kam doch noch zum
angestrebten Überlegenheitssieg. Im Nattheimer Lager fehlte damit einer weiterer
wichtiger Punkt in der Endabrechnung.
(0:2, 0:6,
0:6)
84 B Gr.-röm.:
Julian Fauth hatte es mit dem besten Gästeringer Valerj Povalaev
zu tun. Dieser zeigte gleich seine Klasse und schulterte den jungen Nattheimer
bereits in der ersten Aktion mit einem Überwurf. (0:6)
66 B Gr.-röm.:
Zoltan Fonai traf auf einen weiteren Spitzenringer Roman Korolkov.
In den ersten beiden Kampfrunden war der Nattheimer gegen die kraftvollen
Durchdreher des Stuttgarters noch ohne Chance und kam selber nicht mit seinen
Aktionen durch. In der dritten Runde haderten die Nattheimer dann mit dem
Kampfleiter, der statt einer „Eigener Griff“ – Aktion dem Gast eine unverdiente
Einserwertung gab. In der Bodenrunde erhöhte der Gast auf 2:0 und Fonai konnte
mit einem Durchdreher ausgleichen. Leider konterte der Gast postwendend und
sicherte sich auch diese Runde zum 3:0 Punktsieg. Ohne die umstrittene Wertung
hätte der Nattheimer mindestens eine Runde gewonnen. (0:3, 0:4, 2:3)
84 A
Freistil: Von Sebastian Schröder erwartete man eigentlich einen Sieg
gegen den aufgerückten Edurad Graz. Nach einer unnötig mit 0:1
abgegebenen Runde ging der Nattheimer konzentrierter zu Werke, kam mit seinem
Spezialgriff zweimal voll durch und wurde damit umjubelter Schultersieger. (0:1,
6:3)
74 A
Freistil: Anschließend beherrschte Istvan Dencsik seinen Gegner Wolfgang
Müller nach Belieben, zeigte herrliche Freistilaktionen aus dem Lehrbuch und
wurde beim Stand von 19:0 in der dritten Runde mit einem Beineinsteiger
Schultersieger. (8:0, 7:0, 4:0)
74 B Gr.-röm.:
Im letzten Kampf musste nun Tobias Kuhn gegen den ehemaligen usbekischen
Meister Andrey Nagorny beim Stand von 18:18 einen Sieg erringen. Der
Nattheimer hatte aber gegen den technisch versierten Stuttgarter keine Chance
und musste trotz starken kämpferischen Einsatzes eine Überlegenheitsniederlage
einstecken. (0:6, 1:1, 0:6)
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55 |
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3:0 |
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SS |
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60 |
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– |
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0:6 |
0:4 |
0:6 |
– |
– |
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TÜN |
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66 |
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– |
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0:2 |
0:6 |
0:6 |
– |
– |
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TÜN |
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66 |
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– |
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0:3 |
0:4 |
2:3 |
– |
– |
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PN |
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74 |
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– |
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8:0 |
7:0 |
4:0 |
– |
– |
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TÜS |
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74 |
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– |
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0:6 |
1:1 |
0:6 |
– |
– |
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TÜN |
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84 |
|
– |
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0:1 |
6:3 |
– |
– |
– |
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SS |
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84 |
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– |
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0:6 |
– |
– |
– |
– |
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SN |
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96 |
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– |
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5:0 |
6:0 |
2:0 |
– |
– |
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TÜS |
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120 |
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– |
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1:1 |
|
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0:2 |
1:1 |
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PN |
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