Im Kampf des Drittplatzierten gegen den Tabellenführer musste die
TSG Nattheim eine unnötige Niederlage
gegen den VFL Neckargartach
einstecken.
Zum einen wurden verschiedene Punkte leichtfertig verschenkt und zum anderen
haderten die Nattheimer mehrfach mit dem Kampfleiter. Zudem gingen zwei
Schlüsselkämpfe an den Gast, der sich in den verschiedenen Kämpfen einfach
präsenter erwies und sich somit verdient die Herbstmeisterschaft durch eine
kompakte Mannschaftsleistung sicherte. Am nächsten
Samstag, den 01.11.2008 empfängt die
Nattheimer Mannschaft zum Rückrundenstart den
SV Ebersbach in der Nattheimer
Ramensteinhalle.
55 kg Freistil: Matthias Majer sollte
gegen den Nachwuchsringer Philipp Huissel
defensiv antreten und die Niederlage in Grenzen halten. Allerdings konnte er
diese taktische Marschroute nicht einhalten und verlor die erste Kampfrunde
unnötig mit 0:8 Punkten. Danach stellte sich der Nattheimer besser auf die
Beinagriffe des Gegners ein und konnte die anschließenden Runden mit 0:1 und 0:3
relativ ausgeglichen gestalten. Auf Grund der verschlafenen ersten Runde siegte
der Gast verdient mit technischer Überlegenheit. (0:8, 0:1, 0:3)
120 kg Gr.-röm: Genauso erging es Michael
Burger gegen den amtierenden Deutschen Kadettenmeister
Edurad Popp. Nach einem unnötig klaren 0:7 stellte sich der
Nattheimer besser auf seinen Gegner ein, war im Standkampf aktiver, konnte den
Vorteil am Boden aber jeweils nicht umsetzen. Im zweiten Abschnitt fehlten dabei
lediglich Sekunden zum Rundengewinn. Die dritte Runde ging mit 4:0 an den Gast,
der sich somit mit einem technischen Überlegenheitssieg ebenfalls die vollen
vier Mannschaftspunkte sicherte. (0:7, 0:3, 0:4)
60 kg Gr.-röm.: Damit fehlten der Nattheimer Mannschaft bereits zwei Punkte in
der Endabrechnung und Cengiz Sen
musste nun klar gegen den Nachwuchsringer
Kevin Koch gewinnen. Entsprechend konzentriert ging er in den Kampf und
legte seinen Gegner nach klarer Führung bereits nach 40 Sekunden auf beide
Schultern. (5:0)
96 kg Freistil: Von Gabor Kocsis
erwartete man eigentlich einen klaren 3:0 Sieg gegen den routinierten
Yasar Demir. Nach einer 1:0 Führung
ließ sich der Nattheimer Sekunden vor Schluss mit einem Angriff überraschen und
musste diese Runde noch unnötig auf Grund der höheren Wertung abgeben. Den
zweiten Abschnitt sicherte sich der Nattheimer mit einem Beinangriff knapp mit
1:0. Im dritten Abschnitt war Kocsis der aktivere Ringer und nachdem keine
Wertung fiel, musste der Zwiegriff entscheiden. Dabei war der Nattheimer nicht
entschlossen genug, der Kampfleiter wartete aber auch nicht die korrekte Fassart
ab und somit ging die Runde mit 1:0 an den Gast. In der vierten Runde war der
Nattheimer weiterhin der aktivere Ringer, der Kampfleiter gab aber
überraschenderweise dem Gast den Vorteil, ließ diesen diesmal korrekt fassen und
wertete eine nicht abgeschlossene Aktion für den Neckargartacher zum
vorentscheidenden 3:1 Punktsieg. (3:3, 1:0, 0:1, 0:1).
66 kg Freistil: Deutlich verbessert gegenüber den letzen Kämpfen zeigte sich
danach Martin Maurer gegen
Tim Espert. Nach ausgeglichenem Kampf
setzte der Nattheimer einen Beinangriff an und wurde dabei im Mattenaus
gekontert. Anstatt einem 1:0 für den Nattheimer wertete der Kampfleiter aber mit
einem 3:0 für den Gast, der sich damit die erste Runde sicherte. Danach besann
sich der Nattheimer wieder auf seine Stärken, beschäftigte seinen Gegner im
Standkampf und erzielte mit gut vorbereiteten Beinangriffen die folgenden drei
Runden zum 3:1 Punktsieg. (0:3, 3:0, 3:1, 2:0)
84 B Gr.-röm.: Nach der Pause musste
Tobias Kuhn gegen den 3. Olympiasieger von Atlanta
Valery Tsylents antreten. Dieser zeigte dann auch seine Klasse und
ließ dem Nattheimer bei dessen technischen Überlegenheitssieg keine Chance.
(0:6, 0:7, 0:6)
66 B Gr.-röm: Danach traute man Safet
Ferad gegen den routinierten Yury
Khrabrov durchaus einen Sieg zu. Trotz klarer Überlegenheit im Standkampf
zeigte der noch unbesiegte Gast seine Klasse im Bodenkampf. Nachdem der
Nattheimer Freistilspezialist selber keine Wertung erzielen konnte, kam der Gast
mit seinen kraftvollen Durchdrehern jeweils einmal durch und sicherte sich somit
den klaren 3:0 Punktsieg. (3:0, 3:0, 3:0)
84 A Freistil: Anschließend legte Jürgen
Trinkle den jungen Julian Michler
nach einem 6:0 in der ersten Runde mit einer Freistilzange im zweiten Abschnitt
auf beide Schultern. (6:0, 3:0)
74 A Freistil: Damit lag die TSG mit 12:19 im Rückstand und
Istvan Dencsik musste unbedingt einen klaren Sieg gegen
Kürsad Tetik beisteuern. In gewohnter
Manier beherrschte er den Gast und legte diesen nach klarer Führung noch in der
ersten Runde auf beide Schultern. (7:0).
74 B Gr.-röm: Beim Stand von 16:19 musste
Torsten Oppold gegen besten Punktesammler der Verbandsliga
Mario Guldi antreten. Zum Gesamtsieg der Nattheimer Mannschaft hätte
nur ein Überlegenheitssieg oder Schultersieg gereicht. Der starke Gast ließ dies
aber nicht zu und gewann selber in überzeugender Manier mit technischer
Überlegenheit. (1:4, 0:7, 1:2)
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