Ersatzgeschwächt reiste die TSG Nattheim zum Auswärtskampf bei der RG Schwäbisch
Hall. Dennoch
hatte man im Nattheimer Lager insgeheim mit einem Sieg gerechnet. Leider hatte
man mit dem Aufstellungspoker etwas Pech und zum anderen wurden entscheidende
Schlüsselkämpfe verloren. Eingeplant waren sechs Siege in den unteren
Gewichtsklassen, was auf dem Papier durchaus möglich war, auf der Matte aber
leider nicht umgesetzt werden konnte.
55 kg Gr.- röm.: Matthias Majer
wollte gegen den Nachwuchsringer Felix
Spindler seinen Vorkampfsieg wiederholen. Leider rang der Nattheimer zu
überhastet und wurde immer wieder mit Armzügen überrascht. Nach einem klaren 8:1
in der ersten Runde musste der Nattheimer statt einem Sieg in der zweiten Runde
sogar eine vorentscheidende, nicht eingeplante Schulterniederlage einstecken.
(8:1, 3:0)
120 kg Freistil: Danach war Michael
Dambacher gegen Pierre Pardon
chancenlos. Der routinierte Haller kam immer wieder mit seinen Beinangriffen
durch und wurde in der zweiten Runde mit einem Beineinsteiger ebenfalls
Schultersieger. (6:0, 4:0)
60 kg Freistil: Cengiz Sen wollte
sich für die Vorkampfniederlage gegen
Sergei Schmidt revanchieren. Mit einer taktisch cleveren Einstellung kam der
Nattheimer immer wieder mit seinen Beinangriffen durch und sicherte sich damit
einen klaren 3:0 Punktsieg. (0:4, 1:2, 2:5)
96 kg Gr.- röm.: Jürgen Trinkle
rückte aus taktischen Gründen eine Gewichtsklasse auf und traf auf den
körperlich überlegenen Gerhard Wolf.
Nachdem der Nattheimer im Standkampf noch mithalten konnte, hatte er in der
Bodenlage gegen die kraftvollen Durchdreher von Wolf keine Chance und musste
somit eine Überlegenheitsniederlage einstecken. (6:0, 4:0, 3:0)
66 kg Gr.- röm.: Safet Ferad zeigte
auch im ungeliebten gr.-röm. Stil seine Klasse und ließ seinem Gegner
Nicolaj
Schneider beim 20:0 Techniksieg keine Chance. (0:6, 0:7, 0:7)
84 B Freistil: Ebenso chancenlos war dann auf Nattheimer Seite
Michael Mailänder, der sich gegen den
überlegenen Stephan Weller in den
Dienst der Mannschaft stellte. Erwartungsgemäß kam der Gastgeber zum klaren 21:0
Techniksieg. (8:0, 7:0, 6:0)
66 B Freistil: Danach hatte Martin Maurer
mit dem Jugendlichen
Malte Lemm mehr Mühe als erwartet.
Der Haller war mit Kontern immer brandgefährlich und somit musste der Nattheimer
hart um seinen Punktsieg kämpfen. Am Ende fehlte leider nur ein Punkt zum
eigentlich eingeplanten Techniksieg. (1:5, 2:5, 0:3)
84 A Gr.-röm.: Sein Saisondebüt zeigte der erst 14 jährige
Gregor Sing in der ersten Mannschaft gegen
Dimitrij Domme. Trotz der technischen Überlegenheitsniederlage
zeigte der Nattheimer Nachwuchsringer gute Ansätze und verhinderte mit seinem
kämpferischen Einsatz eine Schulterniederlage. (7:0, 6:0, 7:0)
74 A Gr.-röm: Von Torsten Oppold
erwartete man einen knappen Sieg gegen
Waldemar Eremeev, den er auf den Württ. Meisterschaften noch klar besiegen
konnte. Leider kam der Nattheimer im Standkampf nicht wie gewohnt durch und
musste die Bodenrunden ebenfalls knapp an den Haller abgeben. Nur im zweiten
Abschnitt kam Oppold mit zwei Durchdrehern zum Rundensieg, konnte die 1:3
Punktniederlage aber nicht vermeiden. (1:1, 5:7, 2:0, 3:1).
74 B Freistil: Im letzten Kampf traute man
Tobias Kuhn gegen
Sergei Gejt durchaus einen Sieg zu.
Zu beginn setzte sich der Haller aber mit seinen Beinagriffen durch und gewann
die ersten beiden Runden noch relativ klar. Dann setzte sich der
konditionsstarke Nattheimer gegen den stark nachlassenden Gejt immer besser
durch und kam durch seinen kämpferischen Einsatz noch zum hart umkämpften 3:2
Punktsieg. Dabei übersah der Kampfleiter eine klare Tätlichkeit des Hallers, was
am Kampfausgang aber nichts mehr geändert hätte. (4:1, 3:0, 1:2, 0:6, 2:4)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|




