Erste Mannschaft verliert beim direkten Verfolger
Die erste Mannschaft der TSG Nattheim musste sich dem direkten Verfolger TSV Langenau mit 2:6 Mannschaftspunkten geschlagen geben. Dadurch wird das Rennen um die Tabellenspitze in der Regionalliga Alb-Donau wieder spannender. Schließlich hat der SC Hermaringen noch zwei Nachholspiele zu absolvieren und könnte bei Erfolgen punktgleich mit der TSG Nattheim sein.
Nach zuvor sechs Siegen in Folge war diese Niederlage ein kleiner Dämpfer. Am Teamgeist änderte dies jedoch nichts, vielmehr dürfte das Ergebnis die Mannschaft wieder wachrütteln, denn die Konkurrenz schläft nicht. Insgesamt zeigte Nattheim an diesem Tag keine überdurchschnittliche Leistung. Möglicherweise lag dies an fehlenden Trainingseinheiten oder an der anspruchsvollen Bahnanlage in Langenau, die den Spielern alles abverlangt und ständige Anpassungen erfordert.
Die Startpaarung für Nattheim bestritten Jonas Burkhardt und Manuel Oberschmid. Burkhardt konnte lediglich den ersten Satz gewinnen und hatte anschließend keine Chance mehr. Mit 539 zu 566 Kegeln und 1:3 Satzpunkten ging der Mannschaftspunkt an die Gastgeber. Oberschmid begann vielversprechend und gewann die ersten beiden Sätze. Doch ab dem dritten Durchgang drehte sein Gegner auf. Vermutlich noch geschwächt von einer überstandenen Erkältung konnte Oberschmid seine Konzentration nicht mehr halten. Bei Satzgleichstand verlor er mit 491 zu 512 Kegeln ebenfalls seinen Punkt.
In der Mittelpaarung gingen Kemal Özdemir und Boro Herceg für Nattheim auf die Bahnen. Özdemir lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das er im letzten Satz für sich entschied und mit 2,5:1,5 Satzpunkten sowie 516 zu 512 Kegeln seinen Mannschaftspunkt gewann. Parallel dazu zeigte ein Langenauer Kegler Kegelsport auf höchstem Niveau. Herceg konnte in die Vollen noch mithalten, hatte jedoch im Abräumen das Nachsehen. Sein Gegner demonstrierte eindrucksvoll den Heimvorteil und gewann mit der Tagesbestleistung von 624 zu 530 Kegeln.
Damit war der Wettkampf bereits vor dem Schlusspaar nahezu entschieden. Mit 1:3 Mannschaftspunkten und 138 Kegeln Rückstand versuchten Thomas Sladek und Pascal Fauth noch, das Ergebnis zu korrigieren. Sladek kämpfte aufopferungsvoll, hatte jedoch mehrfach knapp das Nachsehen und verlor mit 1:3 Satzpunkten und 550 zu 567 Kegeln. Fauth zeigte hingegen eine souveräne Leistung und sicherte mit 562 zu 535 Kegeln sowie 3:1 Satzpunkten den zweiten Punkt für Nattheim.
Am Ende stand eine schmerzhafte, aber verdiente Niederlage, die die Mannschaft für die kommenden Wettkämpfe wachrütteln und motivieren soll, ihre Stärken wieder konsequent auf die Bahn zu bringen.
