Die Kegler der TSG Nattheim haben am Wochenende einen klaren 6:2-Sieg gegen den SKV Giengen eingefahren. Mit einer Gesamtleistung von 3311 Kegeln gegen 3146 Kegel der Giengener setzten sich die Nattheimer durch und festigten ihre Position in der Regionalliga Alb Donau.
Bereits in der Startpaarung legten Manuel Oberschmid und Vinko Lovric den Grundstein für den Erfolg. Oberschmid setzte sich mit 3:1 Sätzen und einer Kegelzahl von 507 zu 469 durch und sicherte somit den ersten Mannschaftspunkt. Lovric dominierte sein Duell eindrucksvoll mit 4:0 Sätzen und hervorragenden 577 Kegeln gegen 489 seines Gegners. Mit diesem starken Auftakt ging Nattheim mit 2:0 in Führung.
In der Mittelpaarung lief es hingegen nicht ganz so gut für die Gastgeber. Boris Herceg lieferte sich ein enges Duell mit seinem Gegner, das er bei Satzgleichstand von 2:2 aufgrund eines Kegelrückstands von sieben Holz (541:548) knapp verlor. Noch dramatischer verlief das Spiel von Gerhard Schuller, der ebenfalls bei Satzgleichstand unterlag, hier entschieden am Ende nur drei Kegel gegen ihn. Damit stand es 2:2 nach Mannschaftspunkten, doch die Nattheimer blieben gelassen, denn sie wussten um die Stärke ihrer Schlussspieler.
Thomas Sladek und Pascal Fauth ließen dann nichts mehr anbrennen. Sladek sicherte sich seinen Mannschaftspunkt bereits nach drei Bahnen und spielte 2,5:1,5 Sätze. Obwohl er in der Gesamtkegelzahl unterlag, sorgte er mit seiner Schnapszahl von 555 Kegeln für Heiterkeit in der Mannschaft – und eine gesellige Runde nach dem Wettkampf. Pascal Fauth setzte mit der Tagesbestleistung von 597 Kegeln ein Ausrufezeichen und gewann souverän mit 4:0 Sätzen.
Dank dieser starken Schlusspaarung ging der verdiente 6:2-Sieg an die TSG Nattheim, die damit ihre Ambitionen in der Regionalliga Alb Donau weiter untermauert.

