Unentschieden lange möglich – Niederlage fällt erst im Schlusspaar
Am Ende stand für die zweite Mannschaft der TSG Nattheim eine deutliche 1:7-Niederlage zu Buche. Doch das klare Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider, denn bis zur Schlusspaarung war für die Gastgeber ein Unentschieden durchaus noch möglich.
Den Auftakt bestritten Thomas Schön und Niklas Miller. Beide hatten vor allem im Abräumen Schwierigkeiten und konnten nicht an die Leistungen ihrer Gegner anknüpfen. Schön verlor sein Duell mit 506 : 532 Kegeln und 1:3 Sätzen, während Miller mit 428 : 506 und 0:4 Satzpunkten deutlich unterlag. Somit geriet die TSG früh in Rückstand.
In der Mittelpaarung keimte zunächst neue Hoffnung auf. Dominik Wöger zeigte eine starke Leistung und dominierte seinen Gegner nach Belieben. Mit der Tagesbestleistung von 570 : 456 Kegeln gewann er souverän seinen Mannschaftspunkt. Tim Fauth startete ebenfalls vielversprechend und führte nach zwei Sätzen mit 2:0 und 31 Kegeln Vorsprung. Doch anschließend wendete sich das Blatt: Sein Gegner steigerte sich deutlich, sodass Fauth bei Satzgleichstand mit nur zwei Kegeln Rückstand knapp mit 514 : 516 unterlag.
Mit dieser Ausgangslage gingen Hartmut Ruoff und Joachim Mende in die Schlusspaarung, um zumindest noch ein Unentschieden zu erreichen. Doch die erhoffte Aufholjagd blieb aus. Mende fand nicht zu seinem Spiel und verlor mit 516 : 566 deutlich. Ruoff begann zwar sehr stark, musste jedoch nach der Hälfte des Wettkampfs abreißen lassen und unterlag ebenfalls bei Satzgleichstand mit 523 : 538.
Damit konnte die TSG Nattheim 2 den Rückstand nicht mehr aufholen und musste sich am Ende geschlagen geben. Durch diese Niederlage rutscht die zweite Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga Alb-Donau ab.

