Es ist kein Geheimnis, dass die Auswärtsspiele der TSG Nattheim nicht gerade oft von Erfolg gekrönt sind. Umso mehr war die Freude riesengroß, als die zweite Mannschaft bei der Spielgemeinschaft von Holzhausen und Ebersbach nach 720 Schüben mit einem Kegel mehr den Wettkampf für sich entscheiden konnten.
Es war kein hochklassiger Wettkampf, weil allgemein bekannt ist, dass die Bahnanlage einem Kegler keine Schlampereien verzeiht und nichts schenkt. Dies mussten Jonas Burkhardt und Hartmut Ruoff gleich zu Beginn vom Wettkampf feststellen. Burkhardt verlor glatt seinen Mannschaftspunkt mit 0 zu 4 Sätzen und 482 zu 518 Kegeln. Ruoff hingegen gewann seinen MP mit 451 zu 439 Kegeln. Somit schickte man das Mittelpaar mit Thomas Schön und Tim Fauth mit ausgeglichenen Mannschaftspunkten aber mit 24 Kegeln Rückstand auf die Bahnen. Schön hatte keine Chance gegen seinen Gegner und verlor mit 460 zu 518 Kegeln deutlich seinen MP. Fauth konnte sich immer wieder in den Sätzen knapp behaupten und gewann mit 481 zu 478 Kegeln seinen MP. Der Wettkampf war nach MP immer noch ausgeglichen, aber der Vorsprung der Gastgeber wuchs auf 79 Kegel an.
Keiner glaubte mehr so recht, dass der Wettkampf ein gutes Ende für die TSG Nattheim nehmen würde. Doch dann passierte genau das, was niemand mehr glaubte. Der Gegner vom Schlusspaarkegler Rolf Stehle kam mit seinen Heimbahnen überhaupt nicht klar und verlor deutlich gegen Stehle. Dies sah der Mannschaftsführer von SG HolzEber auch und versuchte durch eine Auswechslung eine Wende herbeirufen zu können. Doch auch dieser Spieler kam nicht in sein Spiel und somit machte Stehle mit 475 zu 378 Kegeln den Rückstand zu einem Vorsprung von 18 Kegeln. Nun lag es an Mitspieler Pascal Ottich den Vorsprung zu halten. Doch sein Gegner war bestens aufgelegt und der Wettkampf entwickelte sich zu einem Krimi. Ottich verlor zwar am Ende seinen MP mit 534 zu 551 Kegeln, aber er hatte die Nerven die Mannschaft mit einem Kegel in der Gesamtwertung vorne zu halten.
