Souveräner Start-Ziel-Sieg – Nattheim bleibt verdient Tabellenführer
Die erste Mannschaft der TSG Nattheim setzte ihren erfolgreichen Lauf fort und feierte einen zu keiner Zeit gefährdeten 6:2-Heimsieg gegen den KV Gammelshausen 2. Trotz zweier Ausrutscher präsentierte sich das Team erneut als geschlossene Einheit, kompensierte Schwächen gemeinsam und untermauerte eindrucksvoll, warum es aktuell mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle der Regionalliga Alb-Donau anführt.
Die Startpaarung mit Jonas Burkhardt und Gerhard Schuller sorgte sofort für klare Verhältnisse. Burkhardt dominierte sein Duell von Beginn an und gewann mit 536 : 509 sowie 3:1 Satzpunkten souverän den ersten Mannschaftspunkt. Schuller gewährte seinem Gegner zwar phasenweise Anschluss, zog aber mit all seiner Erfahrung im Schlusssprint davon und holte mit 527 : 515 das 2:0.
Mit diesem Rückenwind ging es in die Mittelpaarung – und hier setzte Kemal Özdemir ein echtes Ausrufezeichen. Beflügelt von der starken Teamstimmung lieferte er die Tagesbestleistung von exakt 600 Kegeln ab und deklassierte seinen Gegner mit 600 : 488 förmlich. Ein deutlicher Ausbau des Vorsprungs.
Bei Boris Herceg lief es hingegen überhaupt nicht rund. Beruflich stark eingespannt und dadurch mit wenig Training, fand er nie richtig ins Spiel und verlor seinen Punkt mit 494 : 531. Der gute Gesamteindruck der Mannschaft litt darunter jedoch nicht.
Die Schlusspaarung – in den letzten Wochen ein absoluter Punktegarant – bildeten erneut Thomas Sladek und Pascal Fauth. Fauth zeigte eine bärenstarke Vorstellung und jagte eindrucksvoll Richtung 600er-Marke. Mit hervorragenden 589 Kegeln ließ er seinem Gegner (494) keine Chance.
Sladek dagegen erwischte einen rabenschwarzen Tag und musste sich mit für ihn sehr ungewohnten 484 Kegeln deutlich geschlagen geben. Ein Ergebnis, für das man weit zurückblättern muss, um Vergleichbares zu finden.
Durch die starke Gesamtleistung des Teams fiel dieser Ausrutscher jedoch nicht ins Gewicht. Am Ende stand ein klarer 6:2-Erfolg, der die Tabellenführung weiter festigt und den starken Teamgeist der TSG eindrucksvoll unterstreicht.
