Sieben Kegel fehlen zum Sieg
Beim Namensvetter in Eislingen musste sich die TSG Nattheim am Ende mit einem 4:4-Unentschieden zufriedengeben. In einem spannenden Wettkampf fehlten den Gästen letztlich nur sieben Kegel zum Sieg. Somit stand am Ende ein leistungsgerechtes Remis auf der Anzeigetafel.
In der Startpaarung gingen Gerhard Schuller und Manuel Oberschmid für Nattheim auf die Bahnen. Schuller kam mit den fremden Bahnen überhaupt nicht zurecht und musste sich dem Tagesbesten deutlich geschlagen geben. Mit 487:570 Kegeln war dieser Punkt klar bei den Gastgebern. Oberschmid hingegen hatte seinen Gegner weitgehend im Griff und sicherte sich mit einer konzentrierten Leistung seinen Mannschaftspunkt. Mit 541:527 Kegeln und 3:1 Satzpunkten sorgte er für den Ausgleich.
Mit ausgeglichenen Mannschaftspunkten, aber einem Rückstand von 69 Kegeln, ging das Mittelpaar mit Kemal Özdemir und Dominik Wöger ins Rennen. Özdemir startete furios und gewann die ersten beiden Sätze. Doch sein Gegner steigerte sich anschließend deutlich und glich wieder aus. Dank seiner starken Anfangsphase behielt Özdemir jedoch in der Gesamtkegelzahl die Oberhand und gewann seinen Punkt mit 569:532 Kegeln. Wöger hingegen fand an diesem Tag nur schwer in sein Spiel. Lediglich in einem Satz konnte er sein Potenzial zeigen, insgesamt musste er sich mit 515:531 Kegeln und 1:3 Satzpunkten geschlagen geben.
Damit blieb der Wettkampf weiterhin offen. Der Rückstand betrug vor der Schlusspaarung noch 48 Kegel. Thomas Sladek und Pascal Fauth standen nun vor der Aufgabe, ihre Mannschaftspunkte zu holen und gleichzeitig den Rückstand aufzuholen. Beide nahmen die Herausforderung an und starteten stark. Doch auch die Eislinger hielten dagegen, sodass sich ein spannender Schlagabtausch entwickelte. Satz für Satz schrumpfte der Rückstand.
Sladek gewann schließlich bei Satzgleichstand mit 555:546 Kegeln seinen Mannschaftspunkt. Auch Fauth setzte sich in einem starken Duell durch und gewann ebenfalls bei ausgeglichenen Sätzen mit 558:526 Kegeln. Trotz der beiden Punkte reichte es jedoch nicht mehr ganz, um den Kegelrückstand vollständig aufzuholen.
Am Ende fehlten Nattheim lediglich sieben Kegel zum Sieg, sodass der Wettkampf mit einem 4:4-Unentschieden endete. Besonders bitter: Auch der direkte Verfolger SC Hermaringen spielte an diesem Spieltag nur Unentschieden. Mit einem Sieg hätte die TSG Nattheim die Meisterschaft in der Regionalliga Alb-Donau bereits zwei Spieltage vor Saisonende perfekt machen können. So bleibt die Entscheidung zumindest rechnerisch weiterhin offen.


