Am vergangenen Wochenende erlebten die Zuschauer beim SC Hermaringen einen fesselnden Kegelwettkampf zwischen dem Gastgeber und der TSG Nattheim. Die Teams lieferten sich dabei spannende Duelle, die schließlich in einem knappen Ergebnis endeten.
Den Auftakt für Nattheim gestalteten Vinko Lovric und Dominik Wöger. Lovric beeindruckte mit einer herausragenden Leistung von 565 Kegeln und sicherte mit 4,0 SP den ersten Mannschaftspunkt für Nattheim. Im Kontrast dazu hatte Wöger gegen seinen starken Gegner keine Chance und verlor deutlich mit 509 zu 575 Kegeln seinen MP.
In der Mittelpaarung traten Gerhard Schuller und Boro Herceg an. Schuller (524) konnte sich nie deutlich von seinem Gegner absetzen, und erst im vierten und letzten Satz fiel die Entscheidung zum Mannschaftspunktgewinn für Schuller. Mit einem Kegel Vorsprung gewann er diesen entscheidenden Satz mit 2,5 zu 1,5 Satzpunkten. Leider musste sich Herceg bei Satzgleichstand seinem Gegner mit 502 zu 524 Kegeln geschlagen geben.
Nach den Mannschaftspunkten stand es unentschieden, und erneut lag die Verantwortung beim Schlusspaar mit Thomas Sladek und Pascal Fauth. Sladek konnte seinem Gegner nur einen Satz abringen und verlor am Ende seinen MP mit 1 zu 3 SP sowie 555 zu 585 Kegeln. Im Gegensatz dazu lief es für Mitstreiter Fauth umso besser, der mit 4 zu 0 Satzpunkten und 557 zu 523 Kegeln klar seinen MP gewann.
Die TSG Nattheim kämpfte tapfer, doch am Ende fehlten leider 32 Kegel zur Gesamtkegelzahl für den Sieg. Somit gingen die letzten beiden zu vergebenden MP an die Gastgeber Hermaringen, und die Niederlage war besiegelt.
Trotz der knappen Niederlage zeigte die TSG Nattheim eine kämpferische Leistung und verdient Anerkennung für ihren beeindruckenden Auftritt auf der Kegelbahn.
