Die neue Kegelsaison 2025/2026 begann für die erste Mannschaft der TSG Nattheim mit einem überzeugenden Heimsieg. Gegen den SKV Giengen setzten sich die Nattheimer klar mit 7:1 Mannschaftspunkten und 3325 : 3148 Kegeln durch. Je länger der Wettkampf dauerte, desto dominanter wurde die TSG.
Die Startpaarung lieferte gleich zu Beginn spannende Duelle: Der noch 15-jährige Manuel Oberschmid gewann mit 2:2 Sätzen, aber dank der besseren Gesamtkegelzahl von 531 : 517 seinen Mannschaftspunkt – der entscheidende letzte Satz ging mit nur einem Kegel Vorsprung an ihn. Gerhard Schuller lieferte ein echtes Nervenspiel: Im letzten Satz war er noch mit 1:2 Sätzen zurück, lag in Rückstand und drehte die Partie dann mit einem herausragenden Schluss-Satz von 151 : 137. Dank dieses Endspurts sicherte er sich hauchdünn 569 : 567 Kegel – ein Sieg mit nur zwei Kegeln Vorsprung.
In der Mittelpaarung musste Dominik Wöger nach 60 Schüben verletzungsbedingt passen. Ersatzspieler Kemal Özdemir, der nach längerer Pause wieder zum Einsatz kam, tat sich schwer, sodass der Gegner den Ehrenpunkt für Giengen holte. Boro Herceg ließ hingegen keinerlei Zweifel aufkommen: Mit einer überragenden Tagesbestleistung von 588 Kegeln dominierte er seinen Gegner in allen vier Sätzen und holte souverän den Mannschaftspunkt.
Die Schlusspaarung brachte den klaren Endstand. Thomas Sladek gab nur einen Satz ab und gewann mit 564 : 519 Kegeln (3:1 Sätze). Pascal Fauth machte mit 559 : 484 Kegeln (4:0 Sätze) den deutlichen 7:1-Erfolg perfekt.
Auffällig war die Dominanz im Abräumen: Durch ruhiges und präzises Abräumspiel sicherte sich die TSG in engen Duellen die entscheidenden Punkte. Dieser starke Auftritt lässt auf weitere spannende Begegnungen in der Regionalliga Alb-Donau hoffen.

