Im letzten Kampf der
Verbandsligasaison 2006 musste die TSG Nattheim auswärts beim
punktgleichen VFL Winterbach antreten. Durch den
Ausfall der Legionäre wurde die Mannschaft aus taktischen Gründen umgestellt und
musste durch zwei nicht eingeplante Niederlagen zum Saisonabschluss noch eine
vermeidbare Niederlage einstecken.
55 kg
Gr.-röm: Benjamin Rössler hatte man gegen den jungen und körperlich
unterlegenen Claus Kopp eigentlich einen klaren Sieg zugetraut. Die erste
Runde ging durch eine Unaufmerksamkeit des Nattheimers und ohne Wertungspunkte
am Boden mit 2:1 an den Winterbacher. In der zweiten Runde riskierte dann der
Nattheimer zu viel und wurde mit einem Hüftschwung auf beide Schultern gelegt.
120 kg
Freistil: Auf Grund der körperlichen Vorteile erwartete man von Michael
Burger ebenfalls einen Sieg gegen den Ex-Nattheimer Yilmaz Yildiz. In
der ersten Runde erwischte der Neu-Winterbacher den Nattheimer Routinier am
Mattenrand mit einem Armzug und gewann diese Runde mit 3:1. Nach einer 1:0
Führung von Burger in der zweiten Runde glich Yildiz zum 1:1 Rundengewinn aus
und sicherte sich auch die letzte Runde mit 2:0 zum nicht erwarteten Punktsieg.
60 kg
Freistil: Zu Beginn hatte Cengiz Sen noch Startschwierigkeiten gegen
Besart Zogaj und konnte sich die Runde nach einem 0:3 Rückstand erst kurz
vor Schluss noch mit einer herrlichen Beinschleuder zum 4:3 sichern. In der
zweiten Runde kam der junge Nattheimer dann besser zurecht und schulterte seinen
Gegner nach klarer 7:0 Führung mit einer Freistilzange.
96 kg
Gr.-röm: Michael Dambacher bekam mit dem starken Tomasz Afek einen
harten Brocken vorgesetzt. Der Winterbacher konnte allerdings keine zwingenden
Aktionen gegen den Nattheimer Nachwuchsringer anbringen. Mit kleinen Wertungen
sicherte am Mattenrand ging Afek in Führung und wurde in der Bodenrunde mit
einem Doppelnelson Schultersieger.
66 B
Gr.-röm: André Bauer und der in dieser Saison noch unbesiegte Thimo
Großmann neutralisierten sich im Standkampf. In den Bodenrunden war der
Winterbacher einen Tick besser und sicherte sich mit je einem Durchdreher und
einer starken Bodenabwehr alle drei Runden mit 3:0.
84 B
Freistil: Sebastian Schröder ging als klarer Favorit gegen den
Jugendlichen Michael Roth auf die Matte. Nachdem sich der Winterbacher zu
Beginn noch in die Defensive rettete, kam der Nattheimer kurz vor Schluss der
ersten Runde mit seiner gefürchteten Beinschleuder durch und wurde damit
Schultersieger.
66 A
Freistil: Martin Maurer hatte etwas Anlaufschwierigkeiten gegen
Abdullah Eren. Nach einem 1:3 Rückstand klemmte der Nattheimer seinen
überraschten Gegner klassisch ab und wurde noch in der ersten Runde
Schultersieger.
84 A
Gr.-röm: Aus taktischen Gründen war Tobias Kuhn gegen Mateusz Afek
ein Gewichtsklasse aufgerückt. Gegen den 10 kg schwereren Winterbacher konnte
der Nattheimer in der ersten Runde beim 0:6 noch relativ gut mithalten. In der
zweiten Runde kam der Gastgeber dann stärker auf und wurde in der Bodenlage mit
einem Überstürzer und einem Doppelnelson noch Schultersieger.
74 B
Gr.-röm: Torsten Oppold musste gegen einen der besten Punktesammler und
zur deutschen Nachwuchsspitze zählenden Hans-Jörg Scherr antreten. Die
ersten beiden Runden sicherte sich der Winterbacher am Boden mit 3:0 und 7:1. In
der dritten Runde ging Scherr dann in der Bodenrunde mit 2:0 in Führung, die
Oppold aber mit einem Durchdreher ausgleichen und somit die Runde auf Grund der
letzten Wertung, sehr zum Ärger des Winterbachers, gewinnen konnte. Die dritte
Runde sicherte sich dann wieder Scherr mit 3:0.
74 A
Freistil: Im letzten Kampf musste Julian Fauth gegen einen weiteren
Punktegaranten der Winterbacher Jörg Sänger antreten. Nachdem der
Nattheimer Nachwuchsringer im Standkampf noch mithalten konnte, wurde der
Gastgeber mit Durchdrehern in allen drei Runden mit 6:0 technischer
Überlegenheitssieger, wobei der sonst gut leitenden Kampfleiter dem Nattheimer
eine klare Dreierwertung versagte.
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55 |
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2:1 |
4:0 |
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SN |
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60 |
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3:4 |
0:7 |
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SS |
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66 |
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– |
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3:0 |
3:0 |
3:0 |
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PN |
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66 |
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– |
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3:4 |
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SS |
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74 |
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– |
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3:0 |
7:1 |
2:2 |
3:0 |
– |
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PN |
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74 |
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– |
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6:0 |
6:0 |
6:0 |
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TÜN |
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84 |
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– |
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6:0 |
8:1 |
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SN |
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84 |
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0:4 |
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SS |
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96 |
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7:0 |
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SN |
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120 |
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– |
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3:1 |
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2:0 |
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– |
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PN |
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