Nach dem Abstieg aus der zweiten in die dritte Bundesliga turnte das HSB-Team 2022 in der dritten Liga einen guten vierten Platz.
Leistungsträgerin Elisa Kuen gab Ende 2022 ihren Rücktritt vom Wettkampfsport bekannt. Auch die Trainingsmöglichkeiten von Elisa Horn sind studienbedingt nicht optimal. Die jüngeren Mädchen sind leistungsmäßig noch nicht in der Lage diese Lücken zu füllen. Somit wäre das Team darauf angewiesen, die Lücken mit Gastturnerinnen zu füllen. Nach langem Ringen und vielen Überlegungen stand dann der traurige Entschluss fest, die Mannschaft aus der Bundesliga zurück zu ziehen.
Ziemlich zeitgleich zu diesem Entschluss tat sich eine unerwartete Lösung auf.
Die TSG Nattheim, die ihre Mannschaften in der Landesliga und in der Kreisliga A am Start hat, kämpft mit ähnlichen Problemen und kam auf den HSB zu, den Startplatz in der Landesliga zu übernehmen.
Wir haben uns entschlossen als Wettkampfgemeinschaft mit Nattheim 2023 an den Start zu gehen. Somit müssen die HSB-Turnerinnen nicht ganz unten in der Kreisliga B einen Neustart machen, sondern können schon in der Landesliga mit einsteigen.
Wettkampfgemeinschaften, Spielgemeinschaften u. ä. sind in anderen Sportarten nichts Besonderes mehr und auch im Turnen gibt es kaum mehr einzelne Vereine in den oberen Ligen. Auch hier starten hauptsächlich Leistungszentren und Vereinigungen.
Wir freuen uns über die Offenheit mit der Nattheim auf den HSB zu kam.
Mittlerweile trainieren die Mädchen regelmäßig mit im Voith-Sportzentrum und bis im Mai die Saison beginnt, kann ein neues junges Team zusammen wachsen.
Der HSB sieht dies als einen Weg in die Zukunft. Natürlich steht auch der Gedanke an einen schnellen Wiederaufstieg in die Deutsche Turnliga ganz oben.
Vielleicht springt der Gedanke auch auf andere Vereine über und eine Turnregion Landkreis Heidenheim könnte entstehen.





