Die TSG Nattheim II tat sich in der ersten Halbzeit schwer, gefährliche Torchancen zu kreieren. Es fehlten Genauigkeit, Zielstrebigkeit und die Aufmerksamkeit der vergangenen Wochen. So kam es, wie es kommen musste: Der Kösinger SC war besser im Spiel und belohnte sich in der 28. Minute. Nach einem langen Ball waren die Gäste plötzlich durch. Die Hereingabe in die Mitte schien eigentlich zu weit und die Situation bereits geklärt, doch aus spitzem Winkel traf ein Kösinger Spieler zur 0:1-Führung.
Nattheim versuchte, über Zweikämpfe ins Spiel zu finden, doch auch das gelang nur bedingt, da die zweiten Bälle meist bei Kösingen landeten. Zwar erspielte sich die Heimelf zwei bis drei kleinere Chancen, wirklich nennenswert war jedoch nichts davon. Kurz vor der Halbzeit folgte dann die kalte Dusche: Ein Kösinger Angreifer war nach einem Steilpass frei durch und überwand den Torhüter per Lupfer zum 0:2 – ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt aus Nattheimer Sicht.
Nach der Pause hatte sich die TSG viel vorgenommen und wollte das Spiel unbedingt drehen. Man agierte nun offensiver, wodurch Kösingen immer wieder zu Kontermöglichkeiten kam. Nattheim erspielte sich nun bessere Chancen, brachte den Ball jedoch weiterhin nicht im Tor unter – oft fehlte die Genauigkeit im letzten Pass oder im Abschluss. In der 90. Minute keimte dann noch einmal Hoffnung auf, als ein Kösinger Eigentor den Anschlusstreffer zum 1:2 brachte und Nattheim alles nach vorne warf. Doch der Ausgleich blieb aus. Stattdessen nutzten die Gäste einen letzten Konter und stellten den 1:3-Endstand her.
Am Ende stand ein verdienter Sieg für den Kösinger SC. Für die Nattheimer heißt es nun: Kopf hoch, das Spiel abhaken und nächste Woche wieder an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen.



