Am 30.-31.03.2012 fanden in Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern)
die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend statt.
mit dabei war das Nattheimer Nachwuchstalent Jan Riek
der vom Württembergischen Ringerverband für die nationalen Titelkämpfe in der Klasse bis 42 kg nominiert worden ist. Die weite Anreise an die nordöstliche Grenze der Bundesrepublik begann für das Team Württemberg mit einem Flug von Stuttgart nach Berlin. Von dort aus fuhr die Mannschaft dann mit Mietbussen weiter nach Torgelow. Am Freitag, den 30.03.2012 wurde dann die erste Runde nach dem obligatorischen Wiegen in allen Gewichtsklassen ausgerungen. Der Nattheimer Jan Riek musste dabei gleich gegen seinen Zimmergenossen Maximilian Besser vom KSV Unterelchingen in der Volkssporthalle in Torgelow antreten. Beide Ringer kennen sich von etlichen Turnieren und auch von den Vorbereitungslehrgängen und schenkten sich im Standkampf nichts. Beim Stand von 0:0 musste die Bodenrunde entscheiden. Jan gelang leider in der Oberlage keine Wertung, so dass die erste Runde mit 0:1 an den Unterelchinger ging. In der zweiten Runde gelang Max Besser dann durch einen Konter die 0:1 Führung und Jan musste nun mindestens einen Punkt zum Rundengewinn erzielen. Bei einem Anreißer fehlte die letzte Konsequenz und statt dem Ausgleich und Rundengewinn auf Grund der letzten Wertung blieb es beim 0:1 und damit bei der knappen Punktniederlage zum Auftakt. Am nächsten Morgen traf der Nattheimer dann in der zweiten Runde auf Dennis Petenko vom RV Rümmingen (Südbaden). Gegen den hoch gewachsenen Südbadener machte sich die körperliche Unterlegenheit des Nattheimers bemerkbar und beide Runden gingen relativ klar mit 5:0 und 6:0 an Petenko, der am Ende den 6. Platz belegte. Damit landete Jan Riek auf dem 17. Platz. Dennoch hinterließ der Nattheimer einen guten Eindruck bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften. Mit etwas mehr Glück und Entschlossenheit wäre durchaus ein Platz unter den ersten acht möglich gewesen. Im nächsten Jahr kann der Nattheimer noch einmal bei der B-Jugend ringen. Mit der entsprechenden Vorbereitung und Trainingsfleiß ist dann sicher in der Endabrechnung deutlich mehr drin.
Bericht von Jürgen Trinkle




