Warme Temperaturen auf der Nattheimer Halde und knapp 100 Zuschauer: Es herrschten beste Bedingungen für ein spannendes Spitzenspiel gegen den FV Unterkochen. Nattheim musste weiterhin auf Florian und Fabian Horsch verzichten.
Das Spiel begann ohne großes Abtasten mit gutem Offensivfußball, mehrheitlich jedoch zunächst von den Gästen aus Unterkochen. Die Hausherren taten sich im Aufbauspiel schwer gegen die gut gestaffelte Abwehr der FVler. In den letzten 20 Minuten der ersten Hälfte konnte sich Nattheim dann aber ebenfalls einige Großchancen herausspielen. Aber sie scheiterten entweder am Unterkochener Schlussmann, oder – wie bei Stürmer Bernd Klein oder Kapitän Franz Fischer – trafen nur das Aluminium. So kam es, wie es kommen musste: In der 45. Minute, aus dem Tumult und Gestochere heraus, besorgte Unterkochens Viehöfer aus zuvor abseitsverdächtiger Position das 1:0 für seine Farben. Mit dieser, für die Gäste etwas glücklichen Führung, ging es auch in die Kabinen.
In der z. Hälfte spielte Nattheim weiter forsch nach vorne und zeigte Kampfgeist, aber Unterkochen blieb brandgefährlich in der Vorwärtsbewegung. In der 58. Minute wurde Unterkochens Mateo Celic mit einem tollen Pass auf die Reise in Richtung Nattheimer Tor geschickt, überwand Nattheims Keeper Pascal Papadimas und traf zum 2:0.
Nattheim gab nicht auf und drückte weiter, aber in der 72. Minute fiel dann die Entscheidung, als FV-Spieler Jonas Ilg eine Flanke volley ins Netzt drosch. TSG-Coach Laible wechselte und schwor in der Trinkpause nochmals sein Team auf die Schlussphase ein. Letztlich konnte Nattheim aber nichts Zwingendes mehr aufs Gästetor bringen. Am Ende stand eine etwas zu hoch ausgefallene Niederlage.
Nächste Woche wollen es die Nattheimer dann wieder besser machen – zuerst am Mittwoch in der 4. Pokalrunde in Lauchheim und dann am Sonntag in Neuler.
Es spielten: Papadimas im Tor; Eichhorn (70.Buck), Schuster, Brümmer, Horsch, Fischer, Scherer, Hochholzner, Klein, Zimmermann (77. Burr), Baamann (70. Lankes)
(Auszüge aus dem HZ-Bericht von Jochen Gerstlauer)





